AUFGESCHNAPPT

Das kleine Fisch-Einmaleins

Sie liegen sprichwörtlich auf Eis: Zahlreich und fangfrisch bieten sich die Flossenträger unterschiedlichster Couleur an der Fischtheke an. Doch wessen Schuppe spitzt da eigentlich aus dem gefrorenen Nass, zu wem gehören die scharfen Zähne?

Was Süßes für zwischendurch - Süßwasserfische

Spitz beschnauzt, lugt der Inbegriff des feinen Fischgenusses hervor - der Lachs. Nicht nur für hungrige Bären in Kanadas Wildnis ist der gepunktete Genosse auf dem Weg flussaufwärts zu seinen Laichgründen eine Delikatesse. Seine zahlreichen Arten prädestinieren ihn für die verschiedensten Kücheneinsätze, zumal er mit großem Erfolg und hoher Qualität gezüchtet wird. Der Wild Lachs erhält sein charakteristisch rotes Fleisch übrigens durch seine ureigene Leibspeise: Flusskrebse und Garnelen.

 

 

Etwas gedrungener, geradflossiger und unscheinbarer kommt die Forelle daher - obgleich sie zu den Lachsfischen zählt. Sie begegnet uns in den verschiedensten Schuppengewändern. Besonders punkten kann die häufig anzutreffende, eine Größe von bis zu 70 Zentimeter erreichende Regenbogenforelle im wahrsten Sinne des Wortes durch ihr auffälliges Sprenkelkleid - und nicht zuletzt durch ihre vielseitige Verwendbarkeit.

 

    

 

Ein wahrer Maulheld ist der Saibling: Lang, flach und mit aufgesperrtem Kiefer liegt er da und scheint lauthals von seinen Qualitäten als exquisiter Speisefisch zu künden. Sein reines, zartes Qualitäten als exquisiter Speisefisch zu künden. Sein reines, zartes Saibling ausgesprochen saubere Bedingungen bevorzugt, also klares und sauerstoffreiches Wasser.

 

Der Zander ist dem größeren Hecht in der Erscheinung partiell nicht unähnlich: Mit spitzer Schnauze und weitem Maul verschlingt der vornehm schillernde Raubfisch zumeist Kleinfische. Diesen lauert er gerne in wärmeren Gewässern auf. Sein helles Fleisch ist zart und delikat und schmeckt dabei ähnlich wie jenes des größeren Hechts.

 


Mehr von allem - Meeresfische

Eine imposante Erscheinung ist der Seeteufel. Mit breitem spitzbezahntem Maul und schuppen losem Körper lauert der skurril anmutende Räuber seinen BeutefIschen auf Diese lockt er mit der unverkennbaren "Angel" an, die aus der Rückenflosse wächst und die seinen Opfern eine leichte Beute vorgaukelt. Sein festes, weißes Fleisch steht im Kontrast zu seinem furchterregenden Äußeren - und erfreut sich auf den Speisekarten zahlreicher Gourmetrestaurants größter Beliebtheit.

 

So zahlreich ihre Verwendung in der Küche ist, so zahlreich sind So zahlreich ihre Verwendung in der Küche ist, so zahlreich sind finden; der Rote Thunfisch erreicht dabei spielend eine Länge von mehr als drei Metern. Besonders geschätzt wird das Fleisch als ThunfIschsteak; aber auch in den Vorspeisenvariationen begegnen sich Genießer und Thunfisch des Öfteren.

 

 

Die Seezunge ist eine bevorzugte Art der Plattfische, gilt sie doch als wahre Offenbarung unter Fischgourmets. Der eher unscheinbar bräunliche, rechtsäugige Zeitgenosse wird vornehmlich in der Nordsee, im Ärmelkanal und der Irischen See gefangen und landet meist am Stück auf dem Teller:

 

 

Ein weiterer Vertreter der Plattfische ist der Steinbutt. Schuppenlos und mit charakteristischen Knochenhöckern bedeckt, wird der linksäugige, bis zu einem Meter messende Fisch weltweit als Delikatesse geschätzt. Rund und flach wie eine Scheibe, stehen auf dem Speiseplan des Steinbutts zumeist Muscheln, Krebse und KleinfIsche.

Hinter dem Dorsch versteckt sich nichts weiter als der Jungfisch des Kabeljaus. Dieser wohlschmeckende, häufig auf deutschen Tellern anzutreffende Meeresbewohner ist nicht zuletzt aufgrund seines hohen Vitamingehalts sehr gefragt. Generationen von Kindern wurden mit dem aus seiner Leber gewonnenen Lebertran verwöhnt ... Der stromlinienförmige, dicht beflosste Körper kann bis zu zwei Meter messen.

 

 

 

Der Wolfsbarsch trägt seinen Namen zu Unrecht - blickt er doch weitaus friedfertiger in die (Meeres-)Welt, als es sein Name vermuten lässt. Der elegante, silbergraue Fisch landet aufgrund seines mageren, festen Fleisches bevorzugt auf den Tellern der Feinschmecker: Angeboten wird er meist in einer Größe von 40 bis 60 Zentimeter: kann jedoch spielend eine Länge von bis zu einem Meter erreichen. (cw)

 

 

 

Die Barbe streckt ihre nach unten weisende Schnauze mit den charakteristischen Bartfaden ein wenig missmutig in die Unterwasserwelt. Dabei hat der rote Meerwasserfisch allen Grund zur Freude - haftet ihm doch der Ruf eines verhältnismäßig seltenen, aber dafür umso exzellenteren Speisefischs an.